Am vergangenen Freitag Abend musste die 1. Mannschaft des TuS Antfeld eine knappe Niederlage gegen die Reserve der SG Winterberg/Züschen einstecken. Am Ende von neunzig durchaus spannenden Spielminuten stand es 2:1 für die gegnerische Mannschaft.

Das zweite Heimspiel unter der Regie des neuen TuS-Trainers Reiner Eßfeld stand von vorneherein unter keinen guten Vorzeichen. So musste der TuS aus verletzungsbedingten oder privaten Gründen mit Kapitän Marcel Fischer, Henrik Becker, Nemanja Djuric, Miguel Ruiz Sanchez, Fabian Lang und Kevin Teichmann gleich sechs Stammspieler ersetzen.

Gleichwohl erwischte der TuS den besseren Beginn und konnte die erste nennenswerte Torchance der Begegnung in der 8. Spielminute für sich verbuchen. Roy Swartjes flankte einen Freistoß von der rechten Seite in den Strafraum. Am langen Pfosten setzte sich Daniel Slodowski im Kopfballduell durch und legte den Ball zurück an den Fünfmeterraum. Dort eilte ein gegnerischer Abwehrspieler heran, um die Situation zu bereinigen, sein Klärungsversuch krachte jedoch gegen den rechten Pfosten des eigenen Tores. Anschließend wurde der Ball von der Defensive der Gäste ins Aus geschlagen.

Danach verflachte die Partie etwas. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld bestimmten das Bild und nennenswerte Torraumszenen waren auf beiden Seiten zunächst nicht mehr zu verzeichnen. Das änderte sich erst etwa zehn Minuten vor dem Seitenwechsel wieder, als die Gäste plötzlich aktiver wurden und sich mehrere gute Torchancen herausarbeiten konnten.

In der 35. Spielminute wurde der SG Winterberg/Züschen II ein Freistoß in etwa 20 Metern halbrechter Position zugesprochen. Der Schütze der Gäste schoss den Ball um die Mauer herum direkt auf das Antfelder Tor und traf dabei den rechten Pfosten, von wo aus die Kugel in das Toraus rollte.

In der 42. Spielminute setzte sich ein Angreifer der Gäste auf der rechten Seite gleich gegen drei Abwehrspieler des TuS durch. Von dort aus zog der Spieler in die Zentrale und schoss die Kugel aus etwa 16 Metern Entfernung auf den Antfelder Kasten. Erneut klatschte der Ball gegen den rechten Torpfosten und konnte anschließend durch die Defensive des TuS geklärt werden.

Kurz vor der Halbzeitpause hebelten zwei Spieler der SG Winterberg/Züschen II mit einem Doppelpass fast die gesamte Hintermannschaft des TuS aus. Etwa von der Strafraumgrenze kam dann ein gegnerischer Spieler ungehindert zum Torschuss. Die Kugel zischte nur Zentimeter neben dem Antfelder Tor ins Aus. Unmittelbar nach dieser Szene pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es zwölf Minuten bis sich der TuS die erste erwähnenswerte Torchance im zweiten Spielabschnitt erarbeiten konnte. Roy Swartjes brachte einen Freistoß aus ca. 20 Metern Entfernung in halbrechter Position in den Strafraum. Der in der Halbzeit eingewechselte Niklas Körner kam ungefähr auf Höhe des Elfmeterpunktes völlig frei zum Kopfball, die Kugel flog jedoch Zentimeter neben dem rechten Pfosten ins Aus.

Als sich die Antfelder Spieler noch über diese Szene ärgerten, setzte der Gegner bereits zum direkten Gegenzug an. Über die rechte Seite dribbelte ein Spieler gegen die zu diesem Zeitpunkt ungeordnete Hintermannschaft des TuS bis an die Strafraumgrenze und legte dort den Ball quer zu seinem mitgelaufenen Mitspieler. Dieser nahm die Kugel an, lies noch einen Abwehrspieler des TuS mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen und versenkte anschließend mit einem platzierten Schuss aus etwa 14 Metern Entfernung den Ball zum 1:0 für die Gäste im Antfelder Tor.

Der TuS zeigte sich vom Rückstand jedoch unbeeindruckt und intensivierte seine Bemühungen in der Offensive. In der 64. Spielminute kam Niklas Körner im Strafraum in Ballbesitz. Ein gegnerischer Abwehrspieler rauschte heran undstreckte Niklas Körner mit einem klaren Foulspiel zu Boden. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoß für den TuS. Roy Swartjes trat an und verwandelte den Elfmeter mit einem platzierten Schuss souverän zum 1:1-Ausgleich.

Nach dem Ausgleich stellte der TuS jedoch sein Angriffsspiel weitgehend ein und konzentrierte sich fast ausschließlich auf das Verteidigen des einen Punktes. Der Gegner von der SG Winterberg/Züschen II zeigte im weiteren Spielverlauf jedoch, dass man sich mit dem Unentschieden nicht einverstanden erklären wollte und verstärkte seinerseits den Druck auf die Antfelder Defensive.

In der 76. Spielminute wurde den Gästen ein Freistoß in 18 Metern Entfernung in halblinker Position zugesprochen. Der gegnerische Spieler drosch den Ball direkt in Richtung Tor des TuS. Die Kugel flog an allen Spielern vorbei direkt an das linke Lattenkreuz des Antfelder Kastens und konnte anschließend durch einen Abwehrspieler des TuS in das Aus geschlagen werden.

In der 88. Spielminute flankte ein gegnerischer Spieler einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum. In der Zentrale kam aus kurzer Distanz ein Angreifer der Gäste völlig frei zum Schuss. Er brachte jedoch das Kunststück fertig, die Kugel aus dieser Position einige Meter über das Antfelder Tor zu bugsieren.

Als die Schlussminute lief und der Schiedsrichter bereits angezeigt hatte, dass er keine Nachspielzeit gewähren würde, kamen die Gäste zu einem letzten Angriff. Über die linke Seite wurde die Kugel nach vorne getrieben und in den Strafraum geflankt. Ein Antfelder Abwehrspieler kam per Kopf an den Ball, wehrte diesen jedoch in die Zentrale ab. Die Kugel fiel in etwa 16 Metern Entfernung einem gegnerischen Stürmer vor die Füße,welcher nicht lange überlegte, sondern sofort abzog. Der Ball zischte flach an allen Spielern vorbei und schlug genau neben dem linken Torpfosten zum 2:1 für die Gäste im Antfelder Kasten ein. Direkt danach beendete der nicht ganz unumstrittene Schiedsrichter, welcher u.a. diverse gelbe Karten wegen angeblichem Reklamieren verteilte, die Partie.

Der Sieg der SG Winterberg/Züschen II geht aufgrund der Vielzahl der durch die Mannschaft herausgearbeiteten Torchancen insgesamt in Ordnung. Unter anderem wurde dreimal nur der Torpfosten getroffen. Gleichwohl war der Sieg für die Gäste aber doch etwas glücklich, da erst die letzte Szene des Spiels zur Entscheidung führte. Der TuS Antfeld hat sich insbesondere angesichts der schwierigen personellen Lage ordentlich verkauft. Allen eingesetzten Spielern war ein gutes Engagement und Einsatzwillen nicht abzusprechen. Allerdings muss sich der TuS den Vorwurf gefallen lassen, nach dem Ausgleich nicht weiter auf einen zweiten Treffer gespielt zu haben.

Trotz der Niederlage verbleibt der TuS Antfeld auf dem vierten Patz in der Tabelle der Kreisliga B. Am Sonntag steht dann mit der Partie bei der SG Dreislar/Hesborn II ein schwieriges Auswärtsspiel für das Team von Reiner Eßfeld an.

TuS Antfeld – SG Winterberg/Züschen 1:2 (0:0)

Alexander Voss – Christian Hogrebe, Nikolas Bracht, Daniel Slodowski, Christian Schneider (46. Micon Belza) – Gerd Rupp, Max Stockhausen, Sascha Bette, Sven Flenner (46. Niklas Körner) – Marco Böning, Roy Swartjes

0:1 (58.)

1:1 Roy Swartjes (FE) (64.)

1:2 (90.)

Im letzten Spiel der laufenden Saison 2016/2017 konnte die 1. Mannschaft des TuS Antfeld am gestrigen Tage nochmals einen klaren Sieg feiern. Gegen die Reserve der SG Thülen/Rösenbeck/Nehden stand es am Ende von neunzig unterhaltsamen, aber auch einseitigen Spielminuten 7:1 für den TuS Antfeld.

Das gestrige Spiel fand ohne TuS-Trainer Thorsten Gahler statt, welcher aus privaten Gründen nicht zugegen sein konnte und somit seine letzte Partie als Trainer des TuS Antfeld leider verpasste. Für ihn übernahm Sven Flenner das Coaching an der Seitenlinie.

Ihm stand am gestrigen Tage ein Kader von 14 Spielern zur Verfügung. Verzichten musste der TuS auf die derzeit verletzten Spieler Niklas Körner, Henrick Matthiä, Gerd Rupp, Christian Hogrebe und Christian Schneider, sowie die aus privaten Gründen verhinderten Sascha Bette, Daniel Jedynak, Azim Kaya und Stefan Wilmes. Die eigentlich als Stammspieler gesetzten Henrik Becker, Roy Swartjes und Daniel Slodowski waren aus privaten Gründen leicht angeschlagen und mussten daher zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Für sie gab u.a. der A-Jugendspieler Sebastian Brandenburg sein Debut in der Startelf des TuS.

Vom Anpfiff weg war der TuS dem bereits als Absteiger feststehenden Gegner deutlich überlegen und setzte die Defensive der Gäste gleich unter Druck. So dribbelte in der 8. Spielminute Kevin Betten auf der linken Seite gleich zwei gegnerische Spieler im Strafraum aus und legte den Ball in die Mitte zu dem dort heraneilenden Miguel Ruiz Sanchez. Dieser zog aus etwa zehn Metern Entfernung sofort ab, traf dabei aber nur den Torwart der Gäste.

Nur fünf Minuten später lief es dann aber besser für den TuS. Fabian Lang setzte sich auf der linken Seite durch und flankte den Ball an den Fünfmeterraum. Dort war TuS-Kapitän Marcel Fischer seinem Gegenspieler entwischt und musste nur noch den Fuß zur 1:0-Führung für den TuS hinhalten.

Der TuS blieb am Drücker und konnte nur eine Minute später schon wieder jubeln. Fabian Lang flankte den Ball ungehindert aus halblinker Position an den langen Pfosten. Dort war Miguel Ruiz Sanchez völlig ungedeckt und versenkte die Kugel aus kurzer Distanz zum 2:0 für den TuS im gegnerischen Tor.

In der 20. Spielminute setzte sich Kevin Betten über die linke Seite durch und flankte den Ball halbhoch an den langen Pfosten. Dort stand erneut Miguel Ruiz Sanchez goldrichtig und beförderte aus drei Metern die Kugel zum 3:0 für den TuS in das Tor der Gäste.

Wenig später zeigte sich erstmals der Gegner vor dem Tor des TuS und war dabei sofort erfolgreich. Von der rechten Seite wurde der Ball in den Strafraum gepasst. Dort nahm ein Spieler der Gäste die Kugel an, drehte sich einmal um die eigene Achse und versenkte den Ball zum 1:3-Anschlusstreffer in den Maschen des Antfelder Tores.

Der TuS ließ sich durch dieses Tor aber nicht beirren und spielte weiterhin konzentriert nach vorne. In der 37. Spielminute wurde dem TuS nach einem Foulspiel ein direkter Freistoß in halblinker Position aus etwa 22 Metern Torentfernung zugesprochen. Kevin Betten trat an und zirkelte den Ball sehenswert über die Mauer zum 4:1 für den TuS in den linken Winkel des gegnerischen Tores. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm TuS-Interimscoach Sven Flenner gleich drei personelle Wechsel vor. Die in der ersten Halbzeit noch geschonten Henrik Becker, Roy Swartjes und Daniel Slodowski durften nunmehr noch ihr Können unter Beweis stellen.

Und zumindest einer aus diesem Trio war sogleich hellwach. Denn in der 55. Spielminute setzte sich Roy Swartjes auf der rechten Außenbahn im Dribbling durch und flankte den Ball in den Strafraum. Dort warf sich in zentraler Position Marcel Fischer per Flugkopfball in die Flanke und erzielte somit das ebenfalls sehenswerte Tor zum 5:1-Zwischenstand.

Anschließend flachte das Spiel ein wenig ab. Der TuS stelle seine Bemühungen in der Offensive weitgehend ein und konzentrierte sich hauptsächlich auf das Verteidigen des komfortablen Vorsprungs. Der Gegner von der SG Thülen/Rösenbeck/Nehden II mühte sich zwar nach vorne, war aber nicht in der Lage, sich wirkungsvoll gegen die Defensive des TuS durchzusetzen.

So dauerte es bis zur 78. Spielminute, ehe das Spiel wieder einen nennenswerten Höhepunkt zu bieten hatte. Kevin Betten flankte eine Ecke von der rechten Seite halbhoch in den Strafraum. Über Umwegen landete die Kugel vor den Füßen von Roy Swartjes, welcher nicht lange fackelte und aus etwa zwölf Metern Entfernung sofort abzog. Der Ball flog unhaltbar für den gegnerischen Keeper, welchem die Sicht durch mehrere vor ihm postierte Spieler versperrt war, zum 6:1 für den TuS in das Tornetz der Gäste.

Zwei Minuten später flankte Fabian Lang den Ball aus dem linken Halbfeld in den gegnerischen Strafraum. Dort nahm Kevin Betten die Kugel an, ließ noch einen Abwehrspieler der Gäste mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen und versenkte dann humorlos das Spielgerät aus kurzer Distanz zum 7:1 für den TuS im gegnerischen Tor.

Wenige Minuten später konnten die Gäste nochmals eine Chance für sich verzeichnen. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte landete bei einem in die Spitze startenden Stürmer. Dieser setzte sich im Zweikampf mit Daniel Slodowski durch und lief danach alleine auf das Antfelder Tor zu. Im Strafraum warf sich TuS-Keeper Alexander Voss ihm entgegen und konnte mit einer Fußabwehr ein zweites Gegentor für den TuS verhindern. Wenig später beendete der unauffällige Schiedsrichter beim Stand von 7:1 für den TuS pünktlich die Begegnung.

Am Ende steht ein hoch verdienter Sieg für den TuS Antfeld, welcher dem Gegner am gestrigen Tage eindeutig überlegen war. Der Gegner von der SG Thülen/Rösenbeck/Nehden II konnte zu keinem Zeitpunkt das Spiel offen gestalten und hätte sich auch nicht beschweren dürfen, wenn das Ergebnis für den TuS noch deutlicher ausgefallen wäre.

Mit diesem Erfolg im letzten Saisonspiel beendet der TuS Antfeld die Spielzeit auf einem guten 4. Platz in der Kreisliga B und kann mit dem Verlauf der Saison insgesamt zufrieden sein. Zur kommenden Spielzeit, welche im August dieses Jahres startet, wird sich der TuS dann mit einem neuen Trainer an der Seitenlinie präsentieren.

TuS Antfeld – SG Thülen/Rösenbeck/Nehden II 7:1 (4:1)

Alexander Voss – Max Stockhausen (46. Roy Swartjes), Nikolas Bracht, Kevin Teichmann, Fabian Lang – Marco Böning (46. Daniel Slodowski), Marcel Fischer, Marco Flenner, Kevin Betten – Sebastian Brandenburg (46. Henrik Becker), Miguel Ruiz Sanchez

1:0 Marcel Fischer (13.)

2:0 Miguel Ruiz Sanchez (14.)

3:0 Miguel Ruiz Sanchez (20.)

3:1 (23.)

4:1 Kevin Betten (37.)

5:1 Marcel Fischer (55.)

6:1 Roy Swartjes (78.)

7:1 Kevin Betten (80.)

Im gestrigen Heimspiel gegen den TuS Madfeld konnte die 1. Mannschaft des TuS Antfeld einen knappen Sieg einfahren. Am Ende von neunzig spannenden Spielminuten behielt der TuS Antfeld mit 2:1 die Oberhand.

Vor der Partie standen mal wieder personelle Probleme im Vordergrund. Diese erstreckten sich diesmal aber sowohl auf die die Spieler- wie auch auf die Trainerseite. TuS-Trainer Thorsten Gahler war aus privaten Gründen nicht zugegen. Für ihn übernahmen Sven Flenner und Roy Swartjes auf dem Spielfeld, sowie Stefan Wilmes als Ersatztorwart von außen das Coaching.

Bei den Spielern musste der TuS Antfeld auf die verletzten Christian Hogrebe, Niklas Körner, Henrick Matthiä, Marco Böning und Christian Schneider verzichten. Zudem fehlten Daniel Jedynak und Kapitän Marcel Fischer aus privaten Gründen.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit gleich großen Spielanteilen auf beiden Seiten. Es dauerte aber bis zur 20. Spielminute, ehe sich die Gäste die erste nennenswerte Torchance erarbeiten konnten.

Daniel Slodowski verlor nur wenige Meter vor der Strafraumgrenze im Zweikampf den Ball an einen gegnerischen Stürmer. Dieser lief anschließend alleine auf das Antfelder Tor zu. TuS-Keeper Alexander Voss kam aus seinem Kasten, warf sich dem Angreifer entgegen und konnte dessen Schuss aus etwa 14 Metern Entfernung entschärfen.

Besser lief es dann für den Gegner in der 28. Spielminute. Ein Spieler der Gäste setzte sich im Dribbling auf der rechten Seite durch und flankte den Ball halbhoch an den Fünfmeterraum. Dort reagierte ein gegnerischer Angreifer schneller als die Antfelder Defensivspieler und versenkte die Kugel zum 1:0 für die Gäste im Antfelder Tor.

Bereits kurz nach dem Rückstand zeigte sich dann auch der TuS Antfeld erstmals gefährlich in der Offensive. In der 31. Spielminute flankte Fabian Lang den Ball von der linken Seite in den Strafraum. In der Zentrale setzte sich Miguel Ruiz Sanchez im Kopfballduell durch und beförderte die Kugel Richtung Tor. Der Ball flog jedoch knapp über der Querlatte ins Aus.

Wenig später erkämpfte sich Gerd Rupp im Mittelfeld den Ball und dribbelte in zentraler Position gleich mehrere Gegenspieler aus. Schließlich stand Gerd Rupp alleine vor dem Tor der Gäste und zog aus etwa 10 Metern Entfernung ab. Der gegnerische Torwart warf sich seinem Schuss entgegen und konnte den Einschlag des Balles im Tor so gerade noch verhindern.

In der 40. Spielminute kam Henrik Becker in zentraler Position völlig freistehend auf Höhe der Strafraumgrenze in Ballbesitz. Der gegnerische Torwart kam aus seinem Kasten, um sich dem erwarteten Torschuss entgegen zu stellen. Henrik Becker legte die Kugel jedoch nach rechts raus zu dem dort ebenfalls völlig ungedeckten Roy Swartjes. Dieser schoss aus etwa 14 Metern Entfernung sofort auf das leere Tor. Einem Abwehrspieler der Gäste gelang es jedoch noch, zur Torlinie zu eilen und dort den Ball so gerade noch wegzuschlagen. Daher ging es mit dem Zwischenstand von 0:1 für die Gäste in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederbeginn blieben die Antfelder Spieler am Zug und erhöhten nochmals den Druck auf die gegnerische Defensive. Etwa nach zehn Minuten in der zweiten Halbzeit hatte der TuS Antfeld dann seine beste Phase im gesamten Spiel.

In der 55. Spielminute wurde dem TuS Antfeld ein direkter Freistoß in etwa 25 Metern Torentfernung in halblinker Position zugesprochen. Kevin Teichmann schlug den Ball über die gegnerische Mauer direkt auf das Tor und erzielte unter gütiger Mithilfe des Torwarts der Gäste den 1:1-Ausgleich.

Nur eine Minute später setzte sich Gerd Rupp auf der linken Außenbahn durch und schoss den Ball aus spitzem Winkel auf das gegnerische Tor. Obwohl der Ball aller Voraussicht nach ohnehin im Tor gelandet wäre, hielt der etwa einen Meter vor der Torlinie am langen Pfosten postierte Henrik Becker noch seinen Fuß in den Schuss und versenkte die Kugel so ganz sicher im Kasten der Gäste. Der anschließende Jubel der Antfelder Spieler und Zuschauer wurde aber jäh durch den Pfiff des Schiedsrichters unterbrochen, welcher - unverständlich für alle Beteiligten auf Antfelder Seite - eine Abseitsstellung von Henrik Becker erkannt haben wollte.

In der 58. Spielminute wurde Miguel Ruiz Sanchez im Strafraum angespielt. Noch bevor er den Ball annehmen konnte, rauschte ein gegnerischer Abwehrspieler heran und streckte Miguel Ruiz Sanchez mit einem klaren Foulspiel zu Boden. Der Schiedsrichter entschied völlig zu Recht auf Strafstoß für den TuS. Roy Swartjes trat an und versenkte den Elfmeter ganz sicher zum 2:1 für den TuS Antfeld im gegnerischen Kasten.

Nach der Führung zog sich der TuS Antfeld deutlich aus der Offensive zurück und konzentrierte sich fast ausschließlich auf das Verteidigen des knappen Vorsprungs. Der Gegner vom TuS Madfeld zeigte zwar, dass er durchaus gewillt war, den Ausgleich zu erzielen, fand jedoch gegen die sicher stehende Antfelder Defensive kein Mittel.

Die einzige noch wirklich gefährliche Torchance für die Gäste resultierte aus einer Standard-Situation. In der 75. Spielminute wurde dem TuS Madfeld ein Freistoß aus etwa 25 Metern Entfernung in zentraler Position zugesprochen. Der gegnerische Schütze wuchtete die Kugel direkt auf das Antfelder Tor und der Ball flog gefährlich in Richtung des linken Torwinkel. TuS-Keeper Alexander Voss war jedoch zur Stelle und lenkte den Ball mit einer sehenswerten Parade über die Querlatte.

Auch in der Schlussphase liefen die Gäste weiterhin gegen die Antfelder Defensive an, um doch noch zum Ausgleich zu kommen. Jedoch auch weiterhin fanden die gegnerischen Spieler keine Möglichkeit, wirkliche Torgefahr zu entwickeln. Stets konnten die Angriffe der Gäste bereits schon vor dem Straftraum durch die Hintermannschaft des TuS Antfeld gestoppt werden. So beendete der – bis auf die strittige Abseitsposition – stets souveräne Schiedsrichter beim Stand von 2:1 für den TuS Antfeld die Begegnung.

Am Ende geht der knappe Sieg des TuS Antfeld durchaus in Ordnung. Der TuS Antfeld konnte zum einen ein deutliches Plus bei den Torchancen verbuchen und bestach am gestrigen Tage insbesondere im zweiten Durchgang durch eine sichere Defensive. Der Gegner vom TuS Madfeld war zwar über weite Strecken des Spiels auf Augenhöhe, muss sich allerdings vorwerfen lassen, im zweiten Spielabschnitt keine wirkliche Torgefahr mehr ausgestrahlt zu haben.

Mit dem gestrigen Erfolg verbleibt der TuS Antfeld auf dem 4. Platz der Tabelle der Kreisliga B. Am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr steht das Auswärtsspiel beim abgeschlagenen Tabellenletzten des FC Nuhnetal II auf dem Programm.

TuS Antfeld – TuS Madfeld 2:1 (0:1)

Alexander Voss – Nikolas Bracht, Sascha Bette, Daniel Slodowski, Fabian Lang – Henrik Becker (79. Max Stockhausen), Sven Flenner (53. Azim Kaya), Kevin Teichmann, Gerd Rupp – Roy Swartjes (63. Kevin Betten), Miguel Ruiz Sanchez

0:1 (28.)

1:1 Kevin Teichmann (55.)

2:1 Roy Swartjes (FE) (58.)

Das bereits am vergangenen Freitag ausgetragene Heimspiel gegen die Reserve des VfB Marsberg konnte die 1. Mannschaft des TuS Antfeld klar für sich entscheiden. Nach neunzig unterhaltsamen Spielminuten besiegte der TuS Antfeld den Gegner deutlich mit 5:1. 

Erhebliche Personalsorgen beschäftigten TuS-Trainer Thorsten Gahler – mal wieder – vor der Partie. Mit den verletzten Spielern Niklas Körner, Henrick Matthiä und Christian Schneider, den aus privaten Gründen verhinderten Daniel Jedynak, Max Stockhausen, Kevin Betten, Nicolas Bracht und Alexander Voss, sowie den aufgrund ihrer 5. Gelben Karte gesperrten Roy Swartjes und Kevin Teichmann musste fast eine ganze Mannschaft ersetzt werden.

Vor diesem Hintergrund wurden durch Thorsten Gahler Personalentscheidungen von fast schon historischem Stellenwert getroffen. Zum einen lief der langjährige Kapitän der zweiten Mannschaft, Sven Flenner, mit der Rückennummer 10 als Spielmacher in der Startelf auf. Zum anderen stand zum ersten Mal seit fast drei Jahren der frühere Torjäger des TuS, Axel Bollermann, wieder im Kader der 1. Mannschaft.

Der TuS ging hoch motiviert und engagiert in die Partie und zeigte sogleich, dass er die schwache Leistung der vergangenen Woche vergessen lassen wollte. Und bereits in der 8. Spielminute wurde das konzentrierte Spiel des TuS mit der 1:0-Führung belohnt. Gerd Rupp setzte sich auf der rechten Außenbahn gleich gegen mehrere Gegenspieler durch, drang in den Strafraum ein und passte den Ball in die Zentrale zu dem dort postierten Sven Flenner. Im Stile eines echten „Zehners“ nahm dieser nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich einmal um die eigene Achse und versenkte die Kugel mit einem platzierten Schuss in die linke untere Ecke.

Auch nach der Führung blieb der TuS spielbestimmend und zeigte sich weiter in der Offensive. In der 18. Spielminute setzte sich erneut Gerd Rupp auf der rechten Seite durch und passte den Ball in den Strafraum. Dort rauschte Marco Böning heran und schoss die Kugel aus etwa 12 Metern Entfernung auf das Tor. Der gegnerische Torhüter hatte große Mühe, den Ball so gerade noch über die Querlatte in Aus lenken zu können.

Wenige Minuten später gelang es Marco Böning dem Torwart der Gäste im Strafraum den Ball abzunehmen. Marco Böning legte die Kugel zurück zu dem heraneilenden Gerd Rupp. Dieser schoss sogleich auf den Kasten, verfehlte das Ziel dabei aber um wenige Zentimeter.

Nach einer etwas ruhigeren Phase wurde es dann kurz vor dem Seitenwechsel nochmal richtig turbulent. Zunächst setzte sich Gerd Rupp auf der rechten Außenbahn im Dribbling durch und flankte den Ball an den langen Pfosten. Dort hatte sich Miguel Ruiz Sanchez von seinem Gegenspieler gelöst und konnte somit fast ungehindert die Kugel per Kopf zum 2:0 für den TuS in den Maschen des gegnerischen Tores versenken.

Im direkten Gegenzug zeigte sich dann der Gegner vom VfB Marsberg II zum ersten Mal vor dem Antfelder Tor und kam dabei auch direkt zum Erfolg. Über die linke Seite trieb ein Spieler der Gäste den Ball nach vorne und flankte diesen in den Strafraum. Die Defensive des TuS bekam trotz mehrerer Versuche die Situation nicht bereinigt. Schließlich kam ein gegnerischer Stürmer an die Kugel und versenkte diese aus etwa zehn Metern Entfernung zum 2:1-Anschlusstreffer im von Stefan Wilmes gehüteten Tor des TuS.

Bereits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte drang Gerd Rupp mit dem Ball am Fuß von der rechten Außenbahn in den Strafraum ein. Dort wurde er von einem gegnerischen Abwehrspieler mit einem klaren Foulspiel von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter entschied völlig zu Recht auf Strafstoß. Daniel Slodowski trat zum Elfmeter an und schoss den Ball deutlich über die Querlatte. Daher beendete der Unparteiische den ersten Durchgang beim Zwischenstand von 2:1.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war der TuS die bessere Mannschaft und wusste die Zuschauer sowohl spielerisch, als auch kämpferisch zu überzeugen. Gleichwohl dauerte es etwa zwanzig Minuten bis der TuS sich die nächste nennenswerte Torchance erarbeiten konnte.

Dann setzte sich Fabian Lang auf der linken Außenbahn durch und flankte den Ball an den langen Pfosten. Dort war der zuvor eingewechselte Marco Flenner seinem Gegenspieler entwischt und kam aus kurzer Distanz zum Torabschluss. Der gegnerische Torwart war jedoch zur Stelle, warf sich dem Schuss entgegen und konnte die Situation schließlich klären.

Wenige Minuten später wurde dem TuS ein Eckball von der linken Seite zugesprochen. Marco Böning brachte die Kugel hoch in den Strafraum. Dort setzte sich Gerd Rupp im Luftzweikampf durch und beförderte den Ball in Richtung gegnerischer Kasten. Doch erneut hatte der Torwart des VfB Marsberg II aufgepasst und konnte ein weiteres Gegentor für sein Team zunächst noch verhindern.

In der 72. Spielminute brachte Fabian Lang erneut eine Flanke von der linken Seite in den Strafraum. Die Kugel erreichte erneut Marco Flenner, welcher aber schon bei der Ballannahme von seinem Gegenspieler mit einem klaren Foul gestoppt wurde. Der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Elfmeter für den TuS. Diesmal trat Kapitän Marcel Fischer zum Strafstoß an und verwandelte sicher zum 3:1 für den TuS.

Ein besonderer Moment ereignete sich dann in der 78. Spielminute. Nach fast drei Jahren ohne Einsatz feierte Axel Bollermann tatsächlich sein Comeback auf dem Rasen der Schieferberg-Arena. Mit ihm in der Sturmspitze wurde der TuS nochmals spürbar effektiver und konnte folglich das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben.

In der 80. Spielminute ließ Gerd Rupp auf der linken Außenbahn gleich zwei Gegenspielern im Dribbling keine Chance und flankte die Kugel halbhoch in den Strafraum auf den dort postierten Henrik Becker. Dieser setzte sich im Zweikampf durch und versenkte den Ball aus kurzer Distanz zum 4:1 für den TuS in den Maschen des gegnerischen Tores.

Wenige Minuten später beschwerte sich ein Spieler des VfB Marsberg heftig beim Schiedsrichter über eine nach seiner Meinung nicht korrekt beurteilte Spielszene. Trotz Ermahnung des Unparteiischen schimpfte der zuvor bereits mit der gelben Karte verwarnte Spieler jedoch immer weiter, so dass der Schiedsrichter diesen schlussendlich mit dem gelb-roten Karton vom Platz stellte.

In der Schlussminute wurde dem TuS nochmal ein Eckball von der linken Seite zugesprochen. Marco Flenner brachte den Ball flach an den kurzen Pfosten. Dort war Henrick Becker ein Schritt schneller als sein Gegenspieler und spitzelte die Kugel zum 5:1 für den TuS über die Torlinie. Mit diesem Ergebnis beendete der stets souveräne Schiedsrichter kurz darauf die Begegnung.

Am Ende steht ein hoch verdienter Sieg für den TuS Antfeld, welcher dem Gegner am gestrigen Tage insbesondere in der zweiten Spielhälfte eindeutig überlegen war. Bei einer besseren Verwertung der sich bietenden Torchancen hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können. Der Gegner vom VfB Marsberg konnte im ersten Durchgang das Spiel noch offen gestalten, brach jedoch im Lauf der zweiten Halbzeit deutlich ein und kann am Ende froh sein, nicht noch mehr Gegentore kassiert zu haben.

Trotz des Erfolges vom Freitag verharrt der TuS Antfeld auf dem 4. Platz der Tabelle der Kreisliga B. Der Kontakt zu den Aufstiegsrängen ist jedoch weiterhin vorhanden. Nach dem spielfreien Osterwochenende steht am Sonntag dem 23.04.2017 um 15:00 Uhr das Heimspiel gegen den TuS Madfeld auf dem Programm.

TuS Antfeld – VfB Marsberg II 5:1 (2:1)

Stefan Wilmes – Christian Hogrebe, Sascha Bette, Daniel Slodowski, Fabian Lang – Marco Böning, Henrik Becker, Marcel Fischer, Sven Flenner (55. Marco Flenner) – Gerd Rupp, Miguel Ruiz Sanchez (78. Axel Bollermann)

1:0 Sven Flenner (8.)

2:0 Miguel Ruiz Sanchez (43.)

2:1 (44.)

3:1 Marcel Fischer (72.)

4:1 Henrik Becker (80.)

5:1 Henrik Becker (90.)

   
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